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Die innovative Zukunft stellt sich vor:
Was ist "High Q Tracing"?
Bisher bezogen die Optiker ihre Gläser von den Brillenglasherstellern
wie z.B. der Nordhorn-Optik GmbH ausschließlich als
rohrunde Gläser, die sie dann selbst vor Ort in ihren
Werkstätten einschleifen mussten. Diese Brillenglasrandbearbeitung
war bis vor kurzem wegen fehlender technischer Möglichkeiten
auch gar nicht anders möglich. Als Ausweichmöglichkeit
standen nur gegebenenfalls Zentralwerkstätten oder reine
Einschleifbetriebe zur Verfügung.
Das traditionelle Einschleifen in dem Augenoptikerfachgeschäft
vor Ort erfolgt entweder mittels Formscheibe oder Tracer.
Beim Tracen wird die Brillenfassung von einem Gerät,
dem Tracer, in ihrer Form abgetastet und diese Daten werden
dann an den nebenstehenden Einschleifautomaten weitergegeben.
Die ungerandet angelieferten Gläser erhalten ihre endgültige
Form in der Optikerwerkstatt und können so anschließend
vom Optiker in die Brille eingesetzt werden.
Alternativ werden beim "High Q Tracing" die Formranddaten
mittels Tracer nun nicht mehr an den Einschleifautomaten innerhalb
der Optikerwerkstatt übertragen, sondern inklusive Rezeptdaten
per e-mail an den Glashersteller und somit direkt in die Produktion
und an den dortigen Einschleifautomaten übergeben.
Die Gläser können also schon direkt beim Hersteller
randbearbeitet, d.h. in ihre endgültige Form gebracht
und so an den Optiker versendet werden. Dieser braucht dann
nur noch die bestellten Brillengläser in die zugehörige
Brillenfassung einsetzen.
Der Einschleifvorgang und das damit verbundene Bruchrisiko
verlagert sich dabei vom Optiker zum Glaslieferanten.
Ob der Optiker die Möglichkeiten der Fernformenrandung
nutzen möchte, bleibt individuell seine alleinige Entscheidung.
Die Möglichkeiten hierzu hat der Fortschritt gebracht
und es sprechen vielfältige Gründe dafür, eine
Nutzung des "High Q Tracing" in Betracht zu ziehen
bzw. diese zu überdenken.
Die Vorteile von "High Q Tracing"!
Kostenvorteile für den Augenoptiker
Zeiteinsparung bedeutet geringe Kosten, da teures Personal
gezielter für Beratung und Verkauf eingesetzt werden
kann.
Das Bruchrisiko liegt beim Hersteller, auch bei hochwertigen
bzw. teuren Gläsern.
Es sind geringe Maschineninvestitionen sind erforderlich.
Eine kleinere Werkstatt wäre ausreichend.
Neue Möglichkeiten im Kundenservice
Es kann eine Spezialisierung der Augenoptikerfachgeschäfte
auf den Verkauf und die Beratung
rund ums Sehen und gute Aussehen erfolgen.
In saisonalen Auftragsspitzenzeiten sowie bei krankheits-,
urlaubs- oder mutterschutzbedingten Personallücken kann
eine Auslagerung des Einschleifvorgangs per "High Q Tracing"
einen Ausgleich der Auslastungsproblematik für das Optikergeschäft
bedeuten.
Die Wiederverglasung einer Brille wird für den Kunden
angenehmer. Er braucht diese nur zur Formabtastung und zum
Einsetzen der neuen Gläser für ein paar Minuten
entbehren.
Umwelt & High Tech
Professionelle Schleifwasserentsorgung durch den Brillenglashersteller
schont die Umwelt und entlastet gleichzeitig den Optiker.
Eine Optimierung im Arbeitsablauf erfolgt, denn die Nutzung
der modernen Technik des Tracens ermöglicht es, in ca.
70 Sekunden den optischen Glasdurchmesser, Mittenreduzierung
etc. zu berechnen.
Die Genauigkeit des Tracens liegt im Hundertstel-Millimeter-Bereich
und ist mit herkömmlichen Randbearbeitungsmaschinen nur
mit wesentlich größeren Arbeits- und Zeitaufwand
zu erzielen.
Optik & EDV
Der unumgängliche Einstieg ins Informationszeitalter
wird vertieft und optimiert, da das Bestellwesen generell
online per PC abgewickelt werden kann, d.h. alle Glasbestellungen
und nicht nur die Aufträge für das Fern-Form-Randen
sind davon betroffen.
Per e-mail werden die Aufträge bei Absendung durch den
Augenoptiker sofort beim Hersteller über die dortige
EDV in die Produktion weitergeleitet, was zu schnelleren Durchlaufzeiten
führt, da die Auftragsbearbeitung unabhängig von
den Bürozeiten erfolgt.
Außerdem werden Medienbrüche vermieden, d.h. Fehlerquellen
wie Eingabe- oder Hörfehler werden durch den direkten
Online-Weg ausgeschaltet.
Der Weg vom Kundenauftrag bis zur Brille per "High Q
Tracing" sieht wie folgt aus:
Erfassung
- Auftragsdatenerfassung durch den Augenoptiker
- Datenfernübertragung
Fertigung
Die Formdaten, Zentrierdaten und Glasbestellung werden per
e-mail an den Hersteller gesendet und die Gläser dort
nach angegebenen Daten angefertigt und gerandet.
Lieferung
Die randbearbeiteten Gläser werden an den Optiker ausgeliefert.
Einsetzen
Der Augenoptiker nimmt Spezialarbeiten wie Bohren, Fräsen
usw. am Brillenglas und die Endanpassung der Brille am Kunden
vor.
Was benötigt der Optiker fürs "High Q
Tracing"?
Tracer
z.B. NIDEK-Tracer.
Traceranbindung
z.B. Ihre Augenoptiker-Software wird vom dafür zuständigen
Softwarepartner an den Tracer angebunden.
Hardware
z.B. handelsüblicher PC (Pentium II) genügt.
Online-Anbindung
z. B. per ISDN oder Internet durch eine ortsnahen Servicedienst.
Bestellsoftware
z.B. "Open Optics" als herstellerübergreifendes
Allround-Optiker-Software-Paket mit dem freundlichen Preis.
Informieren Sie sich bei Ihrem Softwareanbieter über
eine Schnittstellenlösung zu Open Optics.
Revolution zum richtigen Schliff!
Nordhorn-Optik hat das "High Q Tracing" bereits1999
realisiert. Die hauseigene Einschleifwerkstatt ist mit den
modernsten NIDEK-Schleifautomaten und NIDEK-Tracern ausgestattet
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